Hubertus Butin
Kunstf?lschung - Das betrügliche Objekt der Begierde

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Erschienen: 09.03.2020
Gebunden, 476 Seiten
ISBN: 978-3-518-42911-2
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

2015 stellte die Londoner Dulwich Picture Gallery ihre Besucher auf die Probe. Statt des 1769 entstandenen ?lgem?ldes Portr?t einer jungen Frau von Jean-Honoré Fragonard h?ngte sie eine für gerade einmal siebzig Pfund angefertigte F?lschung auf. Das Publikum war eingeladen, das fingierte Kunstwerk unter den Exponaten ausfindig zu machen. Das Ergebnis war erstaunlich: Zum einen erkannten gerade einmal zehn Prozent die T?uschung – zum anderen vervierfachten sich die Besucherzahlen.

Kunstf?lschungen und das Interesse an ihnen haben Hochkonjunktur. Für den globalisierten Kunstbetrieb aber sind sie zur Herausforderung geworden. Massenhafte F?lschungen erzeugen nicht nur erheblichen finanziellen Schaden, sie führen auch immer wieder Museen und die Forschung auf peinliche Irrwege. Hubertus Butin zeigt, dass sich das Ph?nomen nicht auf einzelne Straft?ter reduzieren l?sst. Wie das Doping im Sport, so ist die F?lschung in der Kunst ein systemisches Problem. Anhand zahlreicher, zum Teil irrwitziger, auch bislang unbekannter Fallbeispiele geht Hubertus Butin den Ursachen nach, schildert das Vorgehen berühmter F?lscher wie Wolfgang Beltracchi und erl?utert, wie wir uns besser gegen Betrug und T?uschung wappnen k?nnen.

Pressestimmen

»... überaus kenntnisreich und mit besonderer Akribie.«

Annegret Erhard, DIE WELT

»Butin schreibt in seinem materialreichen, flüssig lesbaren Werk keine Kriminalgeschichte der Kunstfälschung. So wie er das komplexe Zusammenspiel von Sammlern, Medien, Händlern, Museen und Spekulanten analysiert, liefert er im Grunde eine Art Querschnittsanalyse des Kunstsystems.«

Ingo Arend, taz. die tageszeitung

»Hubertus Butin mustert in seiner gründlichen Studie das gesamte Kunstsystem, beschäftigt sich kunsthistorisch und juristisch informiert mit Fälschern, Sammlern, Auktionatoren, Galeristen, Verkäufern im Internet, mit Sachverständigen, Gutachtern, Experten und mit der Rolle der Medien wie der Museumsdirektoren.«

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung

»Nicht zuletzt in dieser Hinsicht ergeht ein moralischer Appell, der ins Mark des gesellschaftlichen Selbstverständnisses, weit über die Kunst hinaus, trifft. Er wird vorgetragen von einem Autor, der nicht Thesen arrangiert, sondern seine Ausführungen mit Belegen untermauert. So ist Hubertus Butins Buch zugleich packende Lektüre – und als Bericht zur Lage das aktuell gültige Standardwerk.«

Rose-Maria Gropp, Frankfurter Allgemeine Zeitung

» ... [ein] spannend formuliertes Standardwerk.«

Tiroler Tageszeitung

?Dieses Buch hat es in sich: Es benennt eklatante Missst?nde, bietet am Ende sogar L?sungsvorschl?ge und zeichnet – quasi nebenbei – ein gl?nzendes Portr?t des Betriebs. An diesem Standardwerk wird man nicht mehr vorbeikommen.?

Eva Hepper, Deutschlandfunk Kultur
?Beleuchtet das Thema Kunstf?lschung von allen Seiten. Spannend wie ein Kriminalroman.?
KUNSTnachrichten

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