Simone Buchholz
Hotel Cartagena - Kriminalroman

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Erschienen: 30.09.2019
suhrkamp taschenbuch 5003, Klappenbroschur, 228 Seiten
ISBN: 978-3-518-47003-9
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Eine unterkühlte Hotelbar am Hamburger Hafen. Unten an den Docks glitzern die Lichter, oben sind die Tische eher dünn besetzt. Pl?tzlich gehen die Türen auf, zw?lf schwerbewaffnete M?nner kapern die Bar, nehmen G?ste und Personal in Geiselhaft. Mittendrin: Chastity Riley, die sich eigentlich auf ein schmerzhaftes Wiedersehen mit alten Freunden eingestellt hatte, jetzt aber gemeinsam mit allen anderen Geiseln lernen muss, dass es Verletzungen gibt, die sich einfach nicht mehr reparieren lassen …

Der Kiez in den 80ern, ein junger Mann will raus. Er nimmt ein Schiff nach Kolumbien und lernt am Strand von Cartagena, was passiert, wenn man mit den falschen Leuten feiert. Auf die gro?e Party folgt die H?lle. Erst das ganz gro?e Drogengesch?ft, dann Verrat, Flucht, Untertauchen. Sp?ter dann: die Chance auf Vergeltung. Der inzwischen gar nicht mehr so junge Mann beschlie?t, sie zu ergreifen.
Und so wird St. Pauli von einer spektakul?ren Geiselnahme erschüttert. Die Polizei steht drau?en und scheint zum Zuschauen verdammt, w?hrend Staatsanw?ltin Chastity Riley ihren inneren John McClane aktivieren muss.

Pressestimmen

?Keiner und keine kann es in Sachen Schnauze, im Dialog-Nahkampf mit Riley aufnehmen, sie ist der coolste Arm des Gesetzes n?rdlich von Frankfurt, aber unter aller Coolness schimmert immer ihr Herz.?

Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau

?Visier runter, hoch über St. Pauli. Simone Buchholz kippt den ?Grafen von Monte Christo?, ?Stirb langsam?, Drogen und Staatsanw?ltin Chastity Riley in einen Mixer. Hochprozentig. Wahnsinn. Haut einen um.?

Elmar Krekeler, Die literarische Welt

?Den Sturm über St. Pauli facht Simone Buchholz mit virtuosen erz?hlerischen Mitteln an. Messerscharfe Dialoge, in pr?zisen Strichen hingevvorfene Psychogramme, rasante Szenen, dazu die gnadenlose Mischung aus Ironie und Melancholie ... plus eine gewisse Durchgeknalltheit – das beherrscht die Autorin wie kaum jemand sonst.?

Alexander Cammann, DIE ZEIT

?Es geht um echte Liebe, miese Verr?ter und zwei M?nner zu viel in dieser ?Stirb langsam?- Hommage, dicht, schnell, toll erz?hlt.?

Brigitte 22/2019

?Simone Buchholz’ Chastity-Riley-Bücher sind wie Drogen: Man braucht immer schneller immer mehr davon. Nur dass sie dauerhaft glücklich machen und deswegen sehr gesund sind ... ?

Welt am Sonntag

?Simone Buchholz schreibt wunderbar trocken über ihre Heldin Riley und die Folgen des Kokainverbrauchs der Hamburger High Society.?

freundin Heft 22

?Buchholz schl?gt wieder mit den coolsten Krimis?tzen des Jahres alle Bedenken in den kalten Wind über Hamburg. Schei? auf Vorsicht?– Hotel Cartagena muss unter jeden Baum.?

Welt am Sonntag

?Dass Buchholz wie keine zweite deutsche Spannungsautorin wunderbar coole Dialoge schreiben kann und viele der Reflexionen Chastity Rileys jedes moderne Poesiealbum mit ihrem Witz bereichern würden, muss inzwischen kaum noch betont werden.?

Dietmar Jacobsen, literaturkritik.de

?[Hennings] (Rache-)Geschichte verschr?nkt Buchholz mit der Ich-Erz?hlung der Staatsanw?ltin [Riley] in der Hotel-Bar und geht von Anfang an ein sehr hohes Tempo. Das h?lt sie mühelos durch ... ?

Iris Hetscher, Weser-Kurier

» ... auf Simone Buchholz' Art, düstere und dünnhäutige Geschichten mit Hochspannung zu erzählen, kann man auch nach diesem neunten Buch keinesfalls verzichten.«

neue-buchtipps.de

?W?hrend in Rileys Geschichte kein Wort zu viel verwendet wird, ist die Darstellung von Hennings Leben so lebhaft, dass ich meinte, die Gitarrenkl?nge aus Kolumbien zu h?ren und die sich im Wind wiegenden Palmen am Bocagrande zu sehen. So einen Unterschied im Erz?hlstil in einem Buch abzubilden, erfordert Mut und ist ein Meisterstück.?

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Kommentare

Dies ist mein erster Kriminalroman der in Hamburg lebenden Autorin Simone Buchholz. Obwohl ich zuerst nichts mit dem Cover anfangen konnte, erkannte ich nach eigener Internet-Recherche den Wiedererkennungswert. Das Titelbild ist dem Retro-Look der 1980er Jahre nachempfunden und reiht sich stilistisch perfekt in die Reihe ein. Der facettenreiche und sehr eigenwillige sowie teilweise auch derbe Schreibstil hat mich überzeugt. Die Ausdrucksweise lie? mich das geistige Niveau der Charaktere nachempfinden.

Situationen, Atmosph?re, Gedanken sowie die Schaupl?tze werden anschaulich und einfühlsam beschrieben. Obwohl das Buch nur ca. 200 Seiten umfasst, wird die Geschichte kurzweilig aufgebaut und h?lt sich bis zum Ende konstant spannend. Die zahlreichen Rückblenden, Wendungen und unterschiedlichsten, authentisch wirkenden Charaktere habe ich als sehr ansprechend und zugleich auch als Herausforderung betrachtet. Der sehr eigenwillige Schreibstil hat dazu beigetragen, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe.

Ich freue mich sehr, dass ich Simone Buchholz für mich entdeckt habe.
Inge H., 01.10.2019

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