Jennifer Clement
Gun Love - Roman

Aus dem amerikanischen Englisch von Nicolai von Schweder-Schreiner
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Erschienen: 17.02.2020
suhrkamp taschenbuch 5030, Taschenbuch, 251 Seiten
ISBN: 978-3-518-47030-5
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Seit ihrer Geburt lebt Pearl im Auto, sie vorne, ihre Ausrei?er-Mutter auf der Rückbank. Vierzehn Jahre stehen die beiden jetzt schon am Rande eines Trailerparks irgendwo in Florida. Drau?en vor der Windschutzscheibe ist die Welt den Waffen verfallen: Kinder wachsen mit Pistolen statt Haustieren auf, Schie?übungen immer und überall, mal Alligatoren, mal den Fluss, mal Polizisten im Visier, und sonntags sitzt man beim Gottesdienst mit der geschulterten Schrotflinte in der ersten Reihe. Doch im Ford Mercury wirken andere Kr?fte, hier lernt Pearl das Tr?umen. Bis ein sch?ner Mann und seine Pistolen alles ver?ndern …
Gun Love handelt vom Zauber zwischen Mutter und Tochter inmitten des Irrsinns. In strahlenden Bildern erz?hlt Jennifer Clement eine Geschichte, in der Liebe und Hass, Fantasie und Wirklichkeit haltlos ineinanderfallen. Das literarische Stimmungsbild einer ganzen Nation.

Im Original erschienen unter dem Titel Gun Love (Hogarth).

Pressestimmen

?In diesem Roman, der den Titel Gun Love tr?gt, zeigt sich die überragende Leistung einer fiktionalen Erz?hlung in der Erfassung dieses [Hillbilly Country-] Milieus.?

Susanne Mayer, DIE ZEIT

?Gun Love ist die herzzerrei?ende Geschichte einer Mutter-Tochter-Symbiose und ein Loblied auf das Leben der Ausgespuckten und Verworfenen.?

Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung

?Jennifer Clement verleiht einem schweren Thema eine sprachliche Poesie, die ihresgleichen sucht.?

Meike Schnitzler, Brigitte

?Der mexikanisch-amerikanischen Autorin gelingt mit ihrem Roman eine poetische Auseinandersetzung mit der Waffenliebe, dieser nordamerikanischen Volkskrankheit, eine lyrische Verarbeitung der Allgegenw?rtigkeit von Schusswaffen, ihrer Verlockungen, ihrer Zerst?rungskraft.?

Jan Jekal, taz. die tageszeitung

?G?be es einen Preis für Literatur, die auf Autositzen, insbesondere auf Autorückbanksitzen spielt, würde ihn Jennifer Clement bekommen ... ?

Die literarische Welt

?So waffenstarrend dieser Roman sein mag, so anrührend ist er, so gut vermag sich Clement in das Gefühls- und Traumleben ihrer Heldin zu imaginieren.?

Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

?Die poetische Sprache der Wortvirtuosin Jennifer Clement auch auf Deutsch wie ein Gesamtkunstwerk klingen zu lassen, gelingt dem übersetzer Nicolai von Schweder-Schreiner bravour?s.?

Susanne Baller, stern

?Wie in dem Vorg?ngerroman beschreibt Clement nun auch in Gun Love mit lakonischer Pr?zision das überleben in einer Welt, in der M?nner überwiegend als Bedrohung vorkommen; die Fantasie dient der Rettung aus dem Elend. Trailerpark-Poesie.?

Christian Bu?, LiteraturSpiegel 10/2018

?Manchmal – sehr selten – gibt es Bücher, die m?chte man Wort für Wort in Stein mei?eln. Weil sie so wertvoll, so wahr und von so ungeheurer Wucht sind. Gun Love von Jennifer Clement ist so ein Buch.?

Sabine Zaplin, Bayerischer Rundfunk

?Jennifer Clement hat ein eindringliches, direktes und poetisches Buch über eine Mutter-Tochter-Beziehung am Rand der Gesellschaft geschrieben ... ?

Die Presse am Sonntag
?Clements Sprache ist von m?rderischer Kraft, ihr Roman ein auf erschreckende Weise aktuelles Buch.?
The Economist

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