Andrzej Stasiuk
Beskiden-Chronik

Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall
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Erschienen: 23.03.2020
Gebunden, 303 Seiten
ISBN: 978-3-518-42929-7
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Andrzej Stasiuk, den es zuletzt immer st?rker in die Ferne zog, richtet seinen Blick in der Beskiden-Chronik auf die n?here Umgebung: das heimatliche Polen, hier und heute. Ein Land, das sich auf eine ungeahnte Weise ver?ndert. Ausgehend von seinem Dorf in den Beskiden, einer Bergregion an der Grenze zur Slowakei, nimmt er die Gegenwart in Augenschein. Der Band versammelt Feuilletons und poetische Miniaturen, die Stasiuk zwischen 2013-2018 für die Wochenzeitschrift Tygodnik Powszechny geschrieben hat. Darin kommentiert er polnische Belange und jene der Welt, die gro?en Tendenzen der Politik wie die kleinen Begebenheiten des allt?glichen Lebens.

Und manchmal entzieht sich Stasiuk dem Auftrag seines Redakteurs und verschreibt sich dem Reisen, nach Russland, Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan, oder der Natur, den Schafen, dem Wind.

Die Stücke der Beskiden-Chronik werfen ein oft ironisches, provokantes Schlaglicht auf polnische Belange und jene der Welt. Von neuer Sch?rfe, dabei gleichzeitig unpr?tenti?s und von gro?en Leichtigkeit, erweist sich Stasiuk als ein durchdringender Beobachter der Gegenwart.

Pressestimmen

»Stasiuk ist ein mit allen Wassern des Lebens gewaschener Schriftsteller ... und ein grosser Poet, mag er nun ein Silvesterfeuer oder einsame Bergfriedhöfe zu Allerseelen beschreiben, seine Kindheitslandschaft am Fluss Bug oder die graubraune kasachische Steppe. Unter der Hand wird ihm die Materie zu einem Flüssigstoff von atemberaubendem Glanz.«

Ilma Rakusa, Neue Zürcher Zeitung

»Eine unentbehrliche Sammlung, Lektionen über den zweiten Blick, um sich nicht vom schönen Schein täuschen zu lassen. Und Stasiuk ist der beste Lehrherr weit und breit.«

Werner Krause, Kleine Zeitung, Graz

»[Stasiuk] zeigt uns die Schönheit der Welt, wo man sie selber nie suchen und – das ist die Kunst des Dichters – niemals sehen würde. Es gibt niemanden, der den Osten mit seinem ›vieldeutigen Reiz‹ in derart kraftvoller, poetisch-ruppiger Ehrfurcht erzählt wie Andrzej Stasiuk.«

Lothar Struck, Glanz & Elend

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